24 Stunden Aktionstag für die ehrenamtlichen Jugend-Hilfsorganisationen

29. September 2019
Nachwuchskräfte aus Hepberg, Stammham und dem THW Ingolstadt übten 24 Stunden. Bereits zum fünfzehnten Mal (jährlich seit 2004) fand der 24 Stunden Aktionstag der Jugendfeuerwehr und THW Jugend statt.

Heuer war vom 28. auf 29.September wieder die Feuerwehr Hepberg Ausrichter und somit Hepberg „Einsatzschwerpunkt“ der Jugendgruppen. Neben der Jugendfeuerwehr Hepberg machte auch die Jugendfeuerwehr Stammham sowie die THW Jugend des Ortsverbandes Ingolstadt mit.

Geselligkeit, Spaß und gegenseitiges kennen lernen so lautete das Programm der zukünftigen ehrenamtlichen Lebensretter. In beiden, unterschiedlichen Organisationen, THW und Feuerwehr, herrschte wie alle Jahre zuvor, ein toller Teamgeist.
Mit dabei auch die Jugendwarte: Sebastian Regensburger - Hepberg, Andreas Mengert - Stammham und Christian Riedel vom THW Ingolstadt.

Zum Dienstantritt um 8 Uhr am Morgen am Feuerwehrhaus Hepberg wurden die Jugendlichen von den Verantwortlichen der Feuerwehr Hepberg durch 2.Kommandant Bernhard Wittmann, der Feuerwehr Stammham durch Kommandant Stefan Ampferl und dem THW Ingolstadt durch den Ortsbeauftragten Werner Euringer begrüßt.  Zur Freude der Kameraden vom THW war auch Ingolstadts Oberbürgermeister Christian Lösel beim Dienstantritt dabei und wünschte den Jugendlichen einen spannenden und erlebnisreichen Tag.

Die rund 30 Jugendlichen, die Organisationsübergreifend auf den verschiedenen Einsatzfahrzeugen aufgeteilt wurden, hatten einen 24-Stunden Dienstplan nach dem sich der Tagesablauf richtete.
Neben den angesetzten Übungen die auf dem Dienstplan, rückten die Nachwuchskräfte immer wieder zu unangekündigten Übungseinsätzen aus bei der Sie unterschiedliche Szenarien u.a. Feuer löschen, Verunfallte und Eingeklemmte retten, Vermisste suchen, usw. „meistern“ mussten.

Gruppenführer und Kraftfahrer wurden von Erwachsenen, aktiven Einsatzkräften besetzt.
Kurzerhand wurde das Feuerwehrgerätehaus Hepberg zur eigenen Funk-Zentrale umfunktioniert, dann ging es schon los. Einsatzkoordinator war Daniel Hartl aus Hepberg der mit Alarmmonitor samt Gong und Lautsprecherdurchsagen sowie Alarmfax die aufgeregt, wartenden Jungretter zu den Übungseinsätzen schickte.

Mit einem gemeinsamen, leckeren Morgenfrühstück wurde traditionell wie alle Jahre das „Event“ eingeläutet. Nach dem Küchendienst war auch schon aus den Lautsprechern die erste Durchsage zu hören: „Einsatz für Florian Hepberg, Florian Stammham und Heros Ingolstadt“. Innerhalb kürzester Zeit saßen die Helferinnen und Helfer in ihren Schutzanzügen auf den zugeteilten Fahrzeugen und meldeten sich über Funk zum Einsatz mit dem Funkspruch „Gerätehaus aus“.

Auf dem Programm standen neben den Einsätzen, die zweifelsfrei die Höhepunkte bei den Jugendlichen waren, auch Ausbildungen nach den einschlägigen Dienstvorschriften. Aber auch Spiel und Spaß kam nicht zu kurz. Teamarbeit in Form von speziellen Aufgaben aber auch Abspülen, Aufräumen beinhaltete der Aktionstag.

Neben dem Besuch von Ingolstadts Oberbürgermeister Christian Lösel gleich am Morgen besuchte im Laufe des Tages auch Kreisjugendwart Gerhard Herzner, Kreisbrandrat Martin Lackner, Kreibrandinspektor Franz Waltl und Hepbergs 2.Bürgermeister Peter Hirsch die Jugendlichen und wünschten Ihnen gutes gelingen und ganz viel Spaß beim 24 Stunden Aktionstag.

Zur großen Einsatzübung ging es am Nachmittag zum Anwesen Seitz bei dem ein Großbrand angenommen wurde – hier leitete Kommandant René Karmann den Einsatz. Vertreter der Presse sowie zahlreiche Besucher darunter auch einige weitere Funktionsträger der beteiligten Organisationen beobachteten diese Übung bevor es zum gemeinsamen Abendessen ging.

Am Abend, kurz nach dem Sonnenuntergang, stand dann zusammen mit der Ingolstädter ASB Rettungshundestaffel eine Personensuche als Übungseinsatz an.
Zum vorerst letzten und vielleicht spektakulärsten Übungseinsatz ging es zu einem großen Holzstapelbrand der gekonnt durch die Jugendlichen gelöscht wurde.

Nach einem Ausbildungs- und Einsatzreichem Tag wurde die Fahrzeughalle als Nachtquartier bezogen, Feldbetten und Matratzen aufgebaut und die wohlverdiente Nachtruhe konnte angegangen werden.

Die Nachtruhe wurde dann um 6 Uhr unsanft mit den nächsten (und letzten) Übungseinsätzen unterbrochen, ehe um 8 Uhr Dienstende und anschließend das gemeinsame Abschlussfrühstück anstand.
Vielen Dank an das ganze Organisationsteam rund um Vanessa Leichsenring, Sebastian Bauer und Stephan Schießl mit allen Helfern für die schönen Stunden!