APRILSCHERZ: Feuerlöschraupe wird in Hepberg stationiert

1. April 2019
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April, April! - Auflösung Aprilscherz - Mal ehrlich - haben Sie es geglaubt ?

Der ein oder andere hat schon richtig vermutet das es sich um einen Aprilscherz handelt.

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Text des Aprilscherzes:
Bundeswehr stellt Fahrzeug für den Brandschutz des Truppenübungsplatzes zur Verfügung.

Hohe Wellen schlug im Jahr 2018 der Moorbrand bei Meppen beim dortigen Truppenübungsplatz bei dem in Spitzenzeiten bis zu 1700 Feuerwehrleute gleichzeitig im Einsatz waren. Eine direkte Folge des Brandes ist nun das die Anrainer-Feuerwehren von Truppenübungsplätzen mit besonderem Gerät ausgestattet werden – so auch die Feuerwehr Hepberg die in direkter Nachbarschaft zum Standortübungsplatz (StOÜbPl) Hepberg liegt.

Von der Bundeswehr wird eine Feuerlöschraupe der Firma Kässbohrer Geländefahrzeug AG mit dem Aufbau der Firma Mera Rabeler zur Verfügung gestellt.
Das extrem geländegängige Fahrzeug verfügt über einen 3000 Liter Wassertank und einer FPN 10-2000-2H Feuerlöschkreiselpumpe der Firma Ziegler mit einer Förderleistung von 2000 l/min bei 10 bar.
Der Aufbau der Löschraupe dient nicht nur dem Transport von Löschwasser und Ausrüstung, sondern auch dem Mannschafts- und Verletztentransport. Um eine gute Gewichtsverteilung zu erreichen befindet sich mittig auf dem Fahrgestell, direkt hinter der Kabine, der 3.000 l fassende Löschwassertank. Der Tank ist mit je einem Füllstutzen auf der linken und der rechten Seite ausgestattet. An den Tank schließt sich zum Heck hin eine flache Plattform mit vier nach hinten hin zu öffnenden Staufächern an. Unter der Plattform befinden sich sechs große Kunststoffrohre in denen ebenso Ausrüstung verstaut ist. Mittig in die Plattform eingelassen ist die Feuerlöschkreiselpumpe.
Das neue Fahrzeug bekommt den Funkrufnamen Florian Bundeswehr Hepberg 49/1 und soll Primär nur auf dem Truppenübungsplatz in Hepberg zum Einsatz kommen – bei größeren Schadenslagen kann das Fahrzeug auf Anforderung auch überörtlich eingesetzt werden.

Die Ausbildung und Einweisung von diesem speziellen Gerät wird direkt durch die Bundeswehr für die aktiven Einsatzkräfte der Hepberger Feuerwehr durchgeführt – auch im Alarmfall werden immer Angehörige der Bundeswehr den Einsatz der Löschraupe unterstützen – diese haben aber gegebenenfalls einen längeren Anfahrtsweg (aus der Kaserne von Ingolstadt) sodass die Feuerwehr Hepberg den ersten Löschangriff mit dem neuen Fahrzeug eigenständig durchführen muss.

Für Ende Mai 2019 ist die Übergabe des Gerätes geplant – im September soll dann beim Floriansfest zusammen mit der Hepberger Patenkompanie die Fahrzeugsegnung stattfinden.