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141. Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hepberg
1. Kommandant René Karmann und sein Stellvertreter Bernhard Wittmann wurden in ihren Ämtern
für die nächsten 6 Jahre bestätigt

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Kreisbrandrat Alois Strobl und Bürgermeister Albin Steiner (von links) sowie Kreisbrandmeister Josef Knabl (rechts)
 dankten den zahlreichen Mitgliedern für ihre langjährige Treue zum Verein und gratulierten dem 1. Kommandanten
René Karmann und dessen Stellvertreter Bernhard Wittmann (2. und 3. von rechts) zur Wiederwahl

Auf großes Interesse stieß die 141. Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hepberg. Gut 60 Interessenten, darunter 40 Aktive, waren gekommen um bei der Neuwahl der Kommandanten und den zahlreichen Mitgliederehrungen dabei zu sein.
Nach seiner Begrüßung gab 1.Vorsitzender Anton Beer einem Rückblick auf die wesentlichen Ereignisse im vergangenen Jahr, als dessen Höhepunkt er das Floriansfest bezeichnete. Auch in diesem Jahr stünde neben zahlreichen weiteren Aktivitäten das Fest des Feuerwehrpatrons, mit der Weihe des neuen Feuerwehrautos, im Mittelpunkt. Die Anzahl der Mitglieder habe sich erfreulich entwickelt. Sie stieg von 273 auf 277, stellte Beer fest.
Positives hatte auch Kassier Max Seitz zu berichten. Durch den Einnahmeüberschuss in 2011 von fast 3.400 Euro habe sich der Kassenstand weiter verbessert. Dabei war erneut der Erlös aus der Altpapier- und Altkleidersammlung der wichtigste Posten auf der Habenseite.
Nachdem die Kassenprüferinnen, Katrin und Waltraud Hudi, eine tadellose Kassenführung bescheinigt hatten, gestaltete sich die Entlastung des Vorstandes zur reinen Formsache.
Beide Revisorinnen wurden einstimmig in ihrer Funktion bestätigt.
Zum Ende seiner sechsjährigen Amtsperiode gab 1.Kommandant René Karmann neben seinem Tätigkeitsbericht 2011 auch einen Rückblick auf die Jahre 2006 bis 2010. Dabei ging er auf die Höhepunkte der einzelnen Jahre ein- von der Planung und Grundsteinlegung für das neue Feuerwehrgerätehaus in 2006, bis zum 140jährigen Gründungsfest in 2010. Im abgelaufenen Jahr rückte die Wehr 56 Mal aus. Den Schwerpunkt bildeten dabei erneut technische Hilfeleistungen mit 32 Einsätzen. Daneben mussten acht Brände gelöscht werden. Statistisch waren 590 Mann im Einsatz, die insgesamt 1008 Stunden leisteten. Die intensive Aus- und Weiterbildung der Aktiven hatte einen hohen Stellenwert. Dies gelte auch für dieses Jahr, so der Kommandant. Die Inspektion der Wehr im vergangenen März ergab keinerlei Beanstandungen. Ein wesentliches Thema in 2012 sei die Beschaffung des neuen Staffellöschfahrzeugs, sagte Karmann. Die Auslieferung werde voraussichtlich im April erfolgen.
Einen umfassenden Bericht zur Jugendfeuerwehr erstatte der neue Jugendwart Stephan Schießl. Erfreulich, so Schießl, sei die Entwicklung des Mitgliederstandes verlaufen. Er habe sich in 2011 von 15 auf 21 Jugendliche erhöht. Schwerpunkte im vergangenen Jahr waren der Kreisjugendfeuerwehrtag, der 24 Stunden Aktionstag in Appertshofen, die erfolgreiche Teilnahme am Wissenstest sowie die erstmalige Abnahme der Jugendflamme, die alle neun Prüflinge be-standen.  Höhepunkt in diesem Jahres sei das 40jährige Jubiläum der Hepberger Jugendfeuerwehr, mit einem Zeltlager auf dem Kleewinkel, zu dem alle Jugendwehren des Landkreises eingeladen werden.
Mit einem klaren Votum für die bisherigen Amtsinhaber verlief die Neuwahl der Kommandanten. 1. Kommandant René Karmann wurde mit 35 und sein Stellvertreter Bernhard Wittmann mit 38 von jeweils 39 gültigen Stimmen wieder gewählt.
Die Zusammenarbeit der Hepberger Wehr mit der Landkreisführung sei hervorragend, so Kreisbrandrat (KBR) Alois Strobl. Für die Einführung des Feuerwehrführerscheins werde auf Landkreisebene eine einheitliche Ausbildung und Prüfungsabnahme organisiert. Dies gelte analog für die Einführung des Digitalfunks, wofür eine überregionale Projektgruppe für die Region 10 gebildet werde. Für die Maschinisten finde in 2012 ein Fahrsicherheitstraining statt. Mit Blick auf die geänderten Zuschussrichtlinien sagte der KBR: „Geld das für die Feuerwehren ausgegeben wird, ist Geld für die Sicherheit unserer Bürger“.
„Manche Feuerwehren rückten zu spät, unterbesetzt oder gar nicht aus“, beanstandete Kreisbrandmeister (KBM) Josef Knabl  zunehmende Probleme bei den Einsätzen. Hepberg stehe diesbezüglich noch gut da“, sagte der KBM und lobte in diesem Zusammenhang die gute Jugendarbeit der Hepberger Wehr.
Die Hepberger Feuerwehr ist in ganz Bayern bekannt, lobte Bürgermeister Albin Steiner die Leistung der aktiven und passiven Mitglieder. Neben der Bedeutung des Menschen sei auch eine gute Ausstattung unverzichtbar. „Die Feuerwehr koste nicht nur etwas, sie bringe auch etwas ein“, so der Bürgermeister.

Hepberger Wehr ehrt zahlreiche Mitglieder
Für ihre langjährige Treue zum Verein konnte die Hepberger Feuerwehr zahlreiche Mitglieder ehren.
Für 25 Jahre: Holger Gassmann, Jürgen Glöckl, Robert Hirschinger, René Karmann, Albert Schießl, Jürgen Schmidt und Klaus Schrottenholzer.
Seit 40 Jahren gehören Wilhelm Hudi, Franz Klement junior, Ernst Kury, Gerhard Mikosch, Raimund Schauer und Erwin Seitz der Feuerwehr an. Seit einem halben Jahrhundert halten Karl-Heinz Frimberger, Theo Miehling, Franz Vögele und Michael Weber dem Verein die Treue. Schon seit 60 Jahren ist Johann Koch Mitglied und Ludwig Binder sowie Ludwig Schiedermeier bereits seit 65 Jahren.
Für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurden Wolfgang Baumann, Kommandant René Karmann und Albert Schießl mit dem silbernen Feuerwehrehrenzeichen des Bayerischen Staatsministeriums ausgezeichnet. Kreisbrandrat Alois Strobl beglückwünschte die Geehrten, steckte ihnen die Abzeichen ans Revers und überreichte ihnen die zugehörigen Urkunden.
(Bericht: H.Steiner)

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